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Spaziergang durch den Park an der Ilm in Weimar

Der Morgennebel liegt noch dicht über den Wiesen, als ich mich auf den Weg mache, den Park an der Ilm zu erkunden. Weimar, diese Stadt der Dichter und Denker, hat mich schon immer fasziniert, und der Park, ein grünes Juwel inmitten der Stadt, verspricht einen entspannten Vormittag.

Der Eingang zum Park ist unscheinbar, fast als wolle er seine Schönheit nicht zur Schau stellen. Sobald ich jedoch die ersten Schritte unter den alten Baumriesen mache, fühle ich mich richtig wohl. Der Kies knirscht leise unter meinen Schuhen, und ich lasse den Blick über die sorgfältig gepflegten Rabatten und Beete schweifen. Die Farbenpracht der Blumen steht im Kontrast zum gedämpften Grün der Bäume, die ihre Äste schützend über den Pfaden ausbreiten.

Ich folge dem Hauptweg, der sich entlang der Ilm schlängelt. Der Fluss fließt ruhig und beständig, begleitet von dem leisen Rauschen der Blätter im Wind. Hier und da entdecke ich eine Bank, die zum Verweilen einlädt. Ich setze mich und beobachte eine Weile ein paar Vögel die vor mir durch die Wiese hüpfen.

Weiter geht es vorbei an kleinen Brücken und versteckten Pfaden, die mich neugierig machen. Ich beschließe, einem dieser Pfade zu folgen und finde mich bald in einem Teil des Parks wieder, der wilder und weniger gezähmt wirkt. Die Sonnenstrahlen, die durch das Blätterdach brechen, tanzen auf dem Boden und erzeugen ein Spiel aus Licht und Schatten.

Ich erreiche die Römische Hausruine, ein malerisches Relikt aus vergangenen Zeiten. Die Ruine, umgeben von hohen Bäumen, wirkt fast wie ein Geheimnis, das der Park behütet. Ich lasse meine Hand über die raue Steinstruktur gleiten und stelle mir vor, wie dieses Bauwerk einst ausgesehen haben mag.

Der Weg führt mich weiter zum Goethe Gartenhaus. Das kleine, schlichte Haus steht inmitten eines liebevoll angelegten Gartens. Ich kann mir gut vorstellen, wie Johann Wolfgang von Goethe hier gesessen und seine Gedanken zu Papier gebracht hat. Die Atmosphäre ist friedlich und inspirierend zugleich.

Langsam mache ich mich auf den Rückweg. Der Park hat sich mittlerweile mit Leben gefüllt. Jogger ziehen ihre Bahnen, Familien mit lachenden Kindern spazieren vorbei, und kleinere und größere Gruppen mit Touristen laufen zügig zu den Attraktionen des Parks.

Der Park an der Ilm ist ein Ort der Stille und der Reflexion inmitten der geschäftigen Stadt, ein Ort, an dem man innehalten und die Schönheit der Natur genießen kann.

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